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Traumziel Kos

April 11th, 2012

Kennen Sie das – man kommt an einem Urlaubsziel, und fühlt sich sofort wohl. Bei unserem ersten Urlaub auf Kos hatten wir das Gefühl. Als Urlaubsort wählten wir Kardamena. Der Ort an sich ist nicht der Brüller, aber etwas ausserhalb gibt es gute Hotels. Die abgelegene Lage war uns egal, bekamen wir doch am Ankunftstag gleich unseren Mietwagen.

Die griechische Insel Kos (Webseite besuchen) ist nicht groß, man schafft es mit dem Auto an nur einem Tag sich einen groben Überblick über die Insel zu verschaffen. Das haben wir auch gemacht, und wussten gleich wo die schönsten Sträde sind – in Kardamena nämlich nicht.

Tolle helle Sandstrände, allerdings meist organisiert (heißt Liegen und Sonnenschirme kosten Gebühr) findet man auf Kos vor allem in Nordosten, nahe der Hauptstadt Kos Stadt. Mastichari, Marmaris und Tigaki heißen die bekannten Badeorte. Besonders Marmaris und Tigaki haben uns gefallen. Die Strände waren nicht übervoll und boten schattige Rückzugsmöglichkeiten unter die Wipfel des Gürtels mit Tamarisken gleich hinter dem Strand. Von hier aus braucht man auch nur noch die Küstenstrasse zu überqueren und sucht sich eine der zahlreichen Tavernen oder Cafes aus.

Im Inselinneren von Kos findet man das Bergdorf Zia mit einer “netten” Shoppingmeile. Wir zogen es vor in eine der Tavernen einzukehren. Interessanter, aber auch wirklich viel anstrengender, war unser Ausflug nach Paleo Pili und dabei vor allem der Aufstieg hoch zur alten Festungsruine über dem verlassenem Ort. Oben angekommen konnte ich minutenlang die Kamera nicht ruhig halten, so haben Beine und Hände gezittert. Man ist eben nicht mehr der Jüngste und hat kaum noch (viel zu wenig! ) Bewegung. Aber die Aussicht von oben über die Insel hat für alles entschädigt.

Kos hat ebenfalls noch sehr schöne Strände im Südwesten – die Zufahrten sind meist ungeteert, aber befahrbar. Die gastronomischen Angebote halten sich in Grenzen, was Wasserport angeht bleibt allerdings kein Wunsch offen.

Weil Kos eben so klein ist waren wir zu Mittag fast immer in der gleichen Tavern in Mastichari direkt am Hafen. Da gab es leckeren Gyros und Lammkotellets mit griechischem Bauernsalat. Ab und an auch einmal ein gutes Fischgericht, das aber auch auf Kos (wie in ganz Griechenland) immer unbezahlbarer wird. Das Kilo frischen Fisch sieht man im Preis nicht mehr unter 35 Euro je Kilo.

Von Kos aus lohnen übrigens auch Tagesausflüge auf benachbarte Inseln wie die Vulkaninsel Nissyros, die Schwammtaucherinsel Kalymnos oder nach Patmos mit seinem bekannten Kloster.

Zwei Wochen Urlaub gehen auch auf Kos leider zu schnell vorbei. Aber eins ist sicher – Kos gehört zu den Badeinseln, zu denen wir unbedingt noch einmal zurück kommen werden.

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